Nicht wissen

ist die vorraussetzung für lernen und entdecken

Der Historiker Daniel Boorstin kommentierte, dass "Illusionen des Wissens", die die Verschmelzung von unbestätigten Annahmen mit Wissen beinhalten, sich historisch als die größten Hindernisse für die wissenschaftliche Entdeckung erwiesen haben. (Alan Wallace)

wissens-frei


In unserem Alltag ist es oft nicht so offensichtlich. Unser Wissen sagt, wie Dinge zu laufen haben und versperrt uns manchmal subtil und unbewußt, manchmal sehr offenkundig unsere Sicht auf neue Möglichkeiten. Es ist viel anstrengender, als es geschrieben steht, sich immer wieder von lieb gewonnenem Wissen, Gewohnheiten, sicheren Kenntnissen zu verabschieden. Und doch ist es notwendig - auf individueller Ebene (Gesundheit, Beruf, ...), im Umgang mit anderen, in Organisationen, in unserer Gesellschaft.



un-sicherheit


Oft wollen unsere Gesprächspartner die wahre, die richtige Lösung. Und der Wunsch danach ist verständlich. Mit der "wahren" Lösung geht auch Sicherheit einher. Und im Falle des Scheiterns hat der Experte die Schuld. Neues zu entwickeln heißt auch, immer mit Unsicherheit umzugehen, diese auszuhalten und auch die Möglichkeit von Fehlern zuzulassen. Und nicht zuletzt heißt es auch, sich Zeit zu nehmen und intensiv mit einer Fragestellung auseinanderzusetzen. Zeit ist in unserer Zeit ein rares und in der Wahrnehmung sich stetig veränderndes Gut. (vgl. Zimbardo: the secret powers of time ).



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